Atemkontrolle
In diesem Themenabend erkunden wir das Zusammenwirken von Atem mit verschiedenen körperlichen und emotionalen Zuständen. Wir lernen Techniken kennen, mit denen man durch eine bewusste Veränderungen der Atmung bei sich und oder einer anderen Person Stimmung und Interaktion mit auch während BDSM-Sessions beeinflussen kann.
Lasst den Hals in Ruhe! oder: Was nicht unter Atemkontrolle fällt Würgespiele werden oft zu Unrecht als Atemkontrollspiele angesehen und in Pornos als eine gängige Praxis dargestellt. Deshalb starten wir mit Informationen dazu, was im Körper bei Würgespielen passiert, warum sie nicht zur Atemkontrolle gehören, welche Schäden sie im Körper verursachen und wie Unfälle bei diesen Praktiken juristisch eingeordnet werden dürften.
Erproben der Effekte von Tiefem Einatmen und langem Ausatmen Als Einstieg in das eigentliche Thema der Atemkontrolle erproben wir mit praktischen Übungen, welche Atempraktiken man für sich zwecks Beruhigung und Entspannung einsetzen kann. Nach dem Ausprobieren einzelner Atemtechniken aus dem Prananyama (Yoga) folgt eine Erklärung zu den physiologischen Effekten dieser Techniken auf das autonomen Nervensystem. Abschließend besprechen wir in diesem Teil die Einsatzmöglichkeiten und persönlichen Erfahrungen im Umgang mit dem Einsatz der eigenen Atmung vor und in BDSM-Spielen. Insbesondere soll es hier auch um den Einsatz der eigenen Atmung zum Lustgewinn bei Schmerzreizen in SM-Praktiken gehen.
Atemreduktion: Effekte und Praktiken Nach einem Teil der Selbsterprobung von Atemreduktionstechniken sowie einem Kennenlernen der damit im Körper angestoßenen Effekte erkunden wir in diesem Teil gesundheitlich unbedenkliche Techniken der Atemreduktion bei Spielpartner*innen. Wir besprechen auch, welche Praktiken der Atemreduktion riskanter sind und welche spezifischen BDSM-Praktiken und -Spielzeuge unbeabsichtigt zu einer Eingeschränkten Atmung führen können, um mit diesen Risiken im Spiel bewusster umgehen zu können.
Eure Fragen und Anliegen und alles was es sonst noch zu besprechen gibt Abschließend gibt es Raum zur Entwicklung von Spielideen und zur Besprechung der persönlichen Fragen oder Anliegen einzelner.
Bitte kommt am 05.01. um kurz vor 20 Uhr Weil das Büro vom Selbsthilfezentrum am 05.01. geschlossen ist, kann das Gebäude an diesem Tag nur mit einer Schließkarte betreten werden. Als Moderierende werde ich spätestens um 19.45 Uhr da sein und euch mit der Karte reinlassen. Personen, die nach 20.00 Uhr kommen, können zwar klingeln und am Hauseingang einzeln reingelassen werden. Ich bitte euch aber, kurz vor 20 Uhr zu kommen, weil jedes verspätete Kommen den Themenabend unterbricht und mir das Moderieren erschwert.
Die Themenabende werden ehrenamtlich organisiert. Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne Voranmeldung.
Die Teilnahme ist für alle Erwachsenen offen.
Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Gewaltverherrlichung lehnen wir ab.
Der Veranstaltungsort ist leider nicht barrierefrei.
Zu Teilnahme an der Diskussion sind solide Deutschkenntnisse notwendig (min. B1). Verständnishilfen auf Englisch können in der Regel von einzelnen Anwesenden angeboten werden.
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Moderation: Arachne
Ort: SHZ München, Westendstr. 68, 80339 München, Raum G4 im II. Stock rechts
Das SHZ ist mit der Trambahn 18/19/29 Haltestelle Schrenkstr. in 15 Minuten vom Hauptbahnhof zu erreichen. Parkplätze gibt es auf der Landsbergerstr. in 100m Luftlinie ausreichend
Zeit: 5. Januar 2026, 20.00 Uhr bis 22.00 Uhr.
Danach gehen viele der Teilnehmenden noch zum Weiterratschen in ein nahegelegenes Lokal. |